Storyline
Die Hintergrundgeschichte zu Stellar Legends
Geschichtliches
Man schrieb das Erdjahr 2737 als das erste Wurmloch am Sonnensystem Sol vorbeizog. Die Wissenschaft geriet in Aufruhr, denn nie zuvor hatte man ein vergleichbares kosmisches Phänomen beobachtet. Rasch wurden Spekulationen angestellt was dies für den Fortschritt in der Raumfahrt bedeutete. Stimmen wurden laut, die nach einer Expedition verlangten. Doch bevor man sich versah war das Wurmloch bereits wieder in den Tiefen des Alls verschwunden. In den Folgejahren tauchten weitere auf, die durch die Leere zwischen den Sternen zogen. Diesmal war die Menschheit vorbereitet. Man sandte unbemannte Sonden durch die Wirbel aus elektrisch geladenen Teilchen und erhielt Werte, die alle bislang da gewesenen Skalen sprengten. Wenig später wurde das erste bemannte Schiff durch eines der Löcher geschickt…und kehrte nicht zurück. Doch die Menschheit brauchte Lebensraum, die auf 30 Milliarden angewachsene Erdbevölkerung benötigte dringend eine neue Heimat. Also wurden die Forschungen und Expeditionen fortgesetzt und immer mehr Schiffe durch die Wurmlöcher gesandt obwohl man nicht wusste, was am anderen Ende lag und ob sie dort überhaupt ankamen. Heute ist man sicher, dass unzählige Menschen den Tod fanden…
Die Jahre 0 - 150
Die erste Epoche menschlicher Geschichte in Sigma Capillon nennt man die Gründerzeit. Während diesen ersten 150 Jahren besiedelten die von der Erde gekommenen Siedler das Aeteriasystem und ein paar andere nahegelegene Sonnensysteme und erforschten die Grenzen des Gebietes der Galaxie, in die sie es verschlagen hatte.
Die Jahre 151 - 495
Die auf die Gründerzeit folgenden 345 Jahre nennt man die Wachstumsepoche, denn während dieser Zeit gründeten die Menschen beinahe all ihre weiteren Niederlassungen, etablierten Raumstationen und bauten große Flotten auf um ihr neues Territorium gegen mögliche Feinde verteidigen zu können.
Die Jahre 496 - 545
Auf die Wachstumsepoche folgten die ersten Bürgerkriege, die viele Jahre andauerten und viel von dem, was zuvor aufgebaut worden war, wieder zerstörten. Erst mit dem Frieden von Sartyr, an dem man sich als neutralem Ort zur Unterzeichnung der ausgehandelten Verträge zusammenfand, endeten die Kämpfe der beiden größten Parteien um die Vorherrschaft in Sigma Capillon.
Die Jahre 546 - 1015
Auf die Bürgerkriege des 6. Jahrhunderts folgte eine lange Ära des Friedens, die nur selten von Unruhen auf einzelnen Planeten unterbrochen wurde. In jenen Jahren kam die Forschung auf vielen Gebieten mit großen Schritten vorran. Es war die Zeit der ersten Großkonzerne, die die Gesellschaft allerdings nach und nach unterwanderten und begannen, im Verborgenen politische Machtspiele auszutragen. Diese gipfelten im Karlgar-Konflikt, der die Menschheit in einen neuen Krieg stürzte.
Die Jahre 1016 - 1123
Die Epoche des Karlgar-Konfliktes nennt man heute die dunkle Epoche, da es in ihr zu keinem Zeitpunkt eine zentrale Regierung gab und jedes Sternensystem mehr oder weniger auf sich allein gestellt war. Es war eine Zeit vieler kleiner Nationen im Weltraum, eine unruhige, unsichere Zeit voller Gewalt und Uneinigkeit unter den Menschen.
Die Jahre 1124 - 1286
Während der langen Jahre der Kämpfe zwischen einer Vielzahl unterschiedlicher Parteien kam eine bis dahin unbekannte Krankheit über die Menschen, die sich schließlich gezwungen sahen, wieder gemeinsame Wege zu gehen um dieser existenziellen Bedrohung ihres Daseins begegnen zu können. Dennoch starben Millionen von Bürgern bis die Krankheit schließlich erfolgreich bekämpft werden konnte. Als die Gefahr vorüber war verspürte niemand mehr den Wunsch, die Kämpfe wieder aufzunehmen. Im Frieden von Aeteria wurden alle Sternensysteme einer neuen, demokratischen Regierung unterstellt.
Die Jahre 1287 - 1301
Mit der Entdeckung großer Erzvorkommen an verschiedenen Stellen des bekannten Weltraums entfremdeten sich innerhalb kürzester Zeit verschiedene Interessensgruppen innerhalb der jungen Regierung. Es kam erneut zum Bürgerkrieg als der angeschlagene Staat versuchte, die widerspenstigen Systeme wieder unter seine Kontrolle zu zwingen um den Frieden binnen kürzester Zeit wieder herzustellen.
Die Jahre 1302 - 1317
Nach über 14 Jahren des Kampfes gelang es der neuen Regierung auf Aeteria IV, genannt Stellar Government, endlich, die totale Kontrolle über den von Menschen bewohnten Teil der Galaxie wieder herzustellen. Die neuen Machthaber stellten ihr Wirken in den Dienst höherer Ideale des Friedens und des Wohlstands und erließen Gesetze, die den Frieden für alle Bürger garantieren sollten. Bis heute gelten diese in zum Teil abgeänderter Form. Es herrscht ein immer brüchiger werdender Friede, da das Government zunehmend von Korruption zerfressen wird. Auch deshalb sehen im Untergrund operierende Anhänger der Rebellen von einst die Zeit für ihre Rückkehr für gekommen.
Die Gegenwart
Wir schreiben das Jahr 1317 der neuen galaktischen Zeitrechnung. Es ist gleichzeitig das 16. Jahr der Regierung des Stellar Gouvernments, welches den Bürgerkrieg zwischen den Welten beendete und für dauerhaften Frieden sorgte. Doch täuscht dieser Frieden über die wahren Verhältnisse hinweg, denn nach wie vor existieren diverse Gruppen von Separatisten im Untergrund, die die Regierung stürzen wollen und für die Unabhängigkeit ihrer Welten einstehen. Diese verfügen jedoch keineswegs über die militärischen Mittel, um irgendeinen ihrer Ansprüche durchzusetzen. Also schüren sie aus dem Verborgenen den so genannten Widerstand gegen eine Regierung, die im Grunde nur gute Absichten hat oder zumindest hatte….bevor Korruption und Machtbesessenheit einen Makel auf die sonst recht weiße Weste der Politiker brachten.
Unseren Aufzeichnungen zufolge zog das letzte Wurmloch, durch das unsere Vorfahren nach Sigma Capillon kamen vor mehr als 1300 Jahren an der Erde vorbei. Seitdem gab es keine Nachrichten mehr von dem Planeten, den wir als Wiege der Menschheit kennen. Doch es gibt Geschichten und Legenden, die nicht aussterben wollen. Wir halten sie in Ehren. Die Wurmlöcher sind noch immer da, zeigen sich hin und wieder am Rande unserer Galaxie, Zeugen einer Zeit, in der die Menschheit von der Eroberung neuer Welten besessen war. Wie unterentwickelt wir damals doch waren! Die Jahrtausende, die seit unserem Eintreffen in dieser Galaxie vergangen sind, haben viele Sternstunden der Wissenschaft erlebt. Heute bereisen wir den Weltraum ganz selbstverständlich, große Flotten unserer Schiffe durchmessen die Entfernungen zwischen unseren Welten. Doch die Menschen sind unruhig geworden wie so oft in Friedenszeiten. Neue Konflikte zeichnen sich am Horizont ab, die Suche nach neuen Herausforderungen hat begonnen. Noch kann niemand mit Bestimmtheit sagen wohin unser Weg noch führen wird. Doch steht eines fest: Die Antworten auf alle unsere Fragen liegen irgendwo dort draußen, zwischen den Sternen…hinter neuen Horizonten.
Unseren Aufzeichnungen zufolge zog das letzte Wurmloch, durch das unsere Vorfahren nach Sigma Capillon kamen vor mehr als 1300 Jahren an der Erde vorbei. Seitdem gab es keine Nachrichten mehr von dem Planeten, den wir als Wiege der Menschheit kennen. Doch es gibt Geschichten und Legenden, die nicht aussterben wollen. Wir halten sie in Ehren. Die Wurmlöcher sind noch immer da, zeigen sich hin und wieder am Rande unserer Galaxie, Zeugen einer Zeit, in der die Menschheit von der Eroberung neuer Welten besessen war. Wie unterentwickelt wir damals doch waren! Die Jahrtausende, die seit unserem Eintreffen in dieser Galaxie vergangen sind, haben viele Sternstunden der Wissenschaft erlebt. Heute bereisen wir den Weltraum ganz selbstverständlich, große Flotten unserer Schiffe durchmessen die Entfernungen zwischen unseren Welten. Doch die Menschen sind unruhig geworden wie so oft in Friedenszeiten. Neue Konflikte zeichnen sich am Horizont ab, die Suche nach neuen Herausforderungen hat begonnen. Noch kann niemand mit Bestimmtheit sagen wohin unser Weg noch führen wird. Doch steht eines fest: Die Antworten auf alle unsere Fragen liegen irgendwo dort draußen, zwischen den Sternen…hinter neuen Horizonten.