Konzerne
SkyStorm Inc. (Helion IV)
Gegründet vor mittlerweile fast 40 Jahren von Ethan Storm ist die Skystorm Inc. die größte und mächtigste Unternehmensgruppe im bekannten Universum. Inzwischen ist Storm natürlich schon lange in Pension gegangen. Der Firmenrat wird geleitet von einem Mann namens Ivan Gregori Petrov, um den sich viele Legenden winden. Auffallend ist, dass der Prozentsatz an russischsprachigen Mitarbeitern seit Petrov die Firma leitet stark angestiegen ist. So mancher vermutet eine Unterwanderung. Doch könnte diese auch nur rein kultureller Natur sein... Wie gegen andere Konzerne auch existieren gegen die Skystorm Inc. diverse unbewiesene Anschuldigungen, die sich zum Großteil auf Industriespionage, Sabotage und illegale Forschung beziehen. Ermittlungen wurden bislang noch keine angestellt, was natürlich zu immer neuen Anschuldigungen führt, nicht zuletzt gegen das Stellar Government. Die SkyStorm Inc. besitzt den Planeten Helion IV sowie einige Raumbasen, Minen auf Tarsus und etliche Gebäude auf Aeteria IV. Die Belegschaft besteht aus abertausenden von Spezialisten, Wissenschaftlern und Arbeitern, die den unterschiedlichsten Tätigkeiten nachgehen. Unter Anderem sind Schiffsentwicklung und -bau, interstellarer Handel und Waffenforschung Einnahmequellen der Skystorm. Verständlich, dass diesem Konzern großer Einfluss nachgesagt wird...
Permgas Corp. (Perm)
Die Permgas Corporation vertreibt wie der Name schon vermuten lässt das auf allen Planeten des Permsystems vorkommende Permgas. Die Corporation ist Inhaber der Abbaurechte von etwa 95% der bekannten Vorkommen und verhält sich der kleinen Konkurrenz gegenüber, die meist aus familiären Privatunternehmen besteht, eher kühl. So ist es Fremdschiffen wie die Permgas Corp. alle nicht dem Konzern zugehörigen Raumfahrzeuge bezeichnet, nur in Notfällen erlaubt, an den Stationen der Corporation im Permsystem anzudocken. Aufgrund dieser und diverser anderer Tatsachen gab es in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Beschwerden gegen Permgas Corp. da die recht rücksichtslose Kokurrenzpolitik natürlich auf Abneigung stößt. Die Corporation hat im Rahmen einer Expansion in den letzten Jahren kleinere Stationen in der Vendris-Drift errichtet, die als eine Art Tankstellen dienen, auf denen man das auch als Antriebsstoff verwendete Gas zu gesalzenen Preisen verkauft. Die hin und wieder steigenden Preise zwingen kleinere Unternehmen immer wieder, Anteile zu verkaufen...zum Beispiel an die Permgas Corporation. Jüngst wurde eine Kartellklage eingereicht, die sogar von einigen Mitgliedern des Senats unterstützt wird.
Minors Inc. (Vendris Drift)
Bei der Minors Inc. handelt es sich um eine größer werdende Vereinigung kleiner, zum Teil familiärer Unternehmen, die sich dem Abbau von Rohstoffen in den Asteroidengürteln von Sigma Capillon verschrieben haben. Ihr Name stammt aus längst vergangenen Zeiten, als sich auf dem nordamerikanischen Kontinent der Erde Männe rzusammentaten, um die Goldvorkommen in Alaska auszubeuten. Das stetig wachsende Unternehmen betreibt einige gemeinschaftlich finanzierte Stationen entlang und auch in der Vendris-Drift und unternimmt Expeditionen in den Randbereich, wo von einigen Mitgliedern Vorkommen seltener Erze vermutet werden. Schon kurz nach der Gründung des Unternehmens, die nun schon ein paarhundert Jahre zurückliegt, traten viele Kampfpiloten in ihren Dienst, denn hier bekommen sie nicht nur garantierte Festlöhne und freie Kosten und Logie auf allen unternehmenseigenen Einrichtungen, sondern auch die regelmäßige Action mit Aussicht auf Kopfgeld, die die Aufgabe, die Miner in den Belts zu verteidigen, mit sich bringt. Die Minors Inc. zeichnet sich durch eine faire Unternehmenspolitik auch gegenüber anderen Minenunternehmen in der Drift aus und gilt als beispielhaft für ein neues Denken in der Geschäftswelt, das auf der Philosophie beruht, dass das All doch nun wirklich genug Ressourcen für alle bietet.
Vrenna Corp.
Wer etwas exotischere oder spezialisierte Schiffsmodelle sucht, sollte sich bei Vrenna auf Tesulon II umsehen. Das kleine Unternehmen ist seit Generationen in Familienbesitz und hat sich auf Entwicklung und Bau von Spezialschiffen und Komponenten aller Arten spezialisiert. Ganz gleich, ob jemand einen Minecruiser vom Typ Harvester sucht, einen Minenräumer oder einfach einen guten Störsender, er ist bei Vrenna gut beraten. Kein anderes Unternehmen reizt die Spezialgebiete der modernen Raumfahrt so aus wie Vrenna. Die feilgebotene Produktpalette lockt nicht nur Großkunden wie die Greencore oder die Navy an sondern auch Kleinunternehmer, Händler, Industrielle oder Abenteurer, die ihren Schiffen noch ein wenig Spezialtechnik einbauen möchten um seine Konfiguration abzurunden. Die Vrenna Corporation garantiert sowohl hohe Qualität wie auch konstante Funktionalität - ein wasserfestes Geschäftskonzept.
Greencore Corp. (Spinas III)
Die Greencore Corp. hat ihren Sitz auf Spinas III, dem größten Farmplaneten des bekannten Weltraums. Eine vergleichbar kleine Bodenzentrale beherbergt Verwaltung und Aufsicht, eine im Orbit fest installierte Station die kleine Flotte der Greencore Corp., die zur Verteidigung der Anlagen und des ganzen Planeten eingesetzt wird. Mit massiven Überfällen größerer Ordnung ist aufgrund der Infrastruktur der Welt allerdings nicht zu rechnen. Die Greencore Corp. beteiligt sich zur Zeit mit einigem finanziellen Aufwand an Terraforming-Projekten um in nicht allzu ferner Zukunft neue Welten erschließen und kultivieren zu können.
St. Angus Corp. (Aeteria IV)
Man könnte die St. Angus Corporation zu recht als alteingesessenes, mittelständisches Unternehmen bezeichnen, denn die Konzerngesichte geht über mehrere Jahrhunderte zurück auf Gregor und Peter St. Angus, die damals in einem kleinen Hangar mit dem Bau von Raumschiffen begannen. Über die Jahre hinweg hat sich St. Angus zu einem Markennamen entwickelt, der nicht nur für technische Qualität sondern auch für guten Service und erschwingliche Preise steht. Mit dem Aufstieg der Skystorm Inc. in den letzten Jahrzehnten hat St. Angus zwar einiges an Bedeutung eingebüßt, dennoch ist das Unternehmen weiterhin als führend zu bezeichnen. Es entwickelt und baut weiterhin Raumschiffe unterschiedlichster Klassen und stellt damit auf vielen Gebieten einen Standard dar, mit dem jeder Käufer zufrieden sein kann. Was der Corporation an Regierungsaufträgen fehlt holt sie spielend auf dem interstellaren Markt wieder ein.
Silvraen Inc.
Eine der Asteroidenbasen im Corssystem ist Standort eines Konzerns, der wie kein anderer mit der Stellar Navy zusammenarbeitet. Die meisten der vom Militär benutzten Schiffstypen wurden hier entworfen und montiert, oft auf Wunsch des Stellar Gouvernments. Die Silvraen Inc. hat sich auf die Montage von Raumjägern spezialisiert und ist auf diesem Gebiet technisch wie auch wissenschaftlich führend. Nur einzelne Modelle anderer Firmen wie zum Beispiel der Poliphem der St. Angus Corp. oder der Phoenix der Skystorm Inc. können auf dem hohen Niveau mithalten, das der Konzern vorgibt. Mit dem Corssystem als Testgelände hat die Silvraen Inc. den bestmöglichen Standort innerhalb der Grenzen des bekannten Weltraums gewählt, nicht zuletzt weil hier auch die Jagdpiloten der Navy ihre Ausbildung erfahren. Über die Führungsebene des Konzerns ist nicht allzu viel bekannt, ein Firmenrat leitet alle Projekte und stimmt sie mit dem Stellar Gouvernment ab.
Red Wing Corp. (Tarsus IV)
Die Redwing Corporation hat sich auf die Entwicklung und den Verkauf leichter Jagdmaschinen für den interstellaren Markt spezialisiert. Mit fortschreitender Forschung auf dem Gebiet von Schildsystemen und Panzerungen haben diese Schiffe in den vergangenen Jahrzehnten konstant an Attraktivität gewonnen, werden sie doch durch entsprechend fähige Piloten zu gefährlichen Gegnern in jedem Gefecht. So war das ursprünglich kleine auf Tarsus IV angesiedelte Unternehmen fähig, beachtlich an Größe zuzulegen. Mittlerweile umfasst es mehrere Produktionskomplexe auf dem Planeten und errichtet eine Orbitalstation, die einen schnelleren Vertrieb der Produkte gewährleisten soll. Doch hat der Erfolg auch seine Schattenseiten, denn die Corporation wird immer wieder beschuldigt, ihre Jagdmaschinen auch in den Aussenbereich zu verkaufen, tauchen diese doch immer wieder in den Piratenflotten der Outlaws auf. Die Konzernleitung streitet dies natürlich vehement ab und beteuert, dass man schließlich nicht jeden Handelspartner erst kontrollieren könnte.